Rückblick Februar – Entscheidungen machen das Leben leichter

Während da draußen die Welt gefühlt stehen bleibt, dreht sich in meiner kleinen Welt alles. Wenn sich Chancen ergeben, soll man sie ergreifen. Was ist, wenn es zu viele Chancen sind? Na klar, einfach auf den Bauch hören. Und siehe da, alles wird gut. Entscheidungen zu treffen, Altes hinter sich zu lassen, Neues zu starten ist aufregend und so schön.

Die Entscheidung für die richtige Mission

Es war ein so gutes Bewerbungsgespräch im Januar und ich merkte, dass der Job auf meine Vision einzahlt: die Apotheke vor Ort als zentralen Dreh- und Angelpunkt im Gesundheitswesen zu verankern. Mein Bauch sagte mir aber, dass es nicht zu meiner Mission passt: im alten Job war es schon wie auf einem Kreuzfahrtschiff – es ist eine tolle Reise und man kommt voran, aber das eher langsam und außerdem wird die Richtung vom Kapitän bestimmt. Und ich als InPIRATor werde das sehr große Schiff wohl so schnell nicht erobern. Und so ist die Entscheidung gefallen: ab ins Speedboat gen Selbstständigkeit. Meine Mission: so viele wie möglich mitnehmen, begeistern und voranbringen. Ich bin mir sicher, am Ende erreichen wir alle unser gemeinsames Ziel. Der Unterschied ist, dass mir mein eigener Weg mehr Spaß bringt.

Ob morgens um 7 Uhr, abends 20 Uhr oder zur Mittagszeit – im Februar bot ich jeden Tag zu einer anderen Zeit mein kostenfreies Webinar an, um den Apothekeninhabern zu zeigen, wie sie durch den Digitalisierungsdschungel kommen.

Mit dieser Erkenntnis und Entscheidung ging es dann Schlag auf Schlag: Selbstständigkeit ab 1.3. melden, Gründerzuschuss beantragen (33 Seiten Businessplan in 2 Tagen geschrieben), Kundenstimmen von den Testcoachings aufnehmen und mein kostenfreies Webinar anbieten.

Die Entscheidung für einen neuen Studiengang

Jetzt habe ich in meinem Masterstudiengang Digital Transformation eine so tolle Community mit aufgebaut, mache das Onboarding für die Neuen und hab das Thema meiner Masterthesis. Und dann kommt da plötzlich eine neue Möglichkeit ums Eck: Willst du nicht vielleicht in der Studiengang Gesundheitsmanagement Digital Health wechseln? Die bisherigen Lehrveranstaltungen sind mir sehr leichtgefallen, ich habe zwar hier und da ein bisschen mehr Detailwissen bekommen, aber so ein echter Mehrwert war es nicht. Stellt sich die Frage: warum wollte ich eigentlich studieren? Ging ja auch 36 Jahre ohne Studienabschluss. Ich habe mit dem Studium angefangen, weil ich Neues lernen wollte und noch weiter größer, schneller und höher denken zu können 😉 (Achtung: nicht zu kommen, nur zu können!). Und so hörte ich auf meinen Bauch und sagte JA zum Wechsel. Und bereits in der ersten Lehrveranstaltung (Medizinethik) dachte ich: Super, richtige Entscheidung – so viele Fremdwörter habe ich schon ewig nicht mehr gelesen.

Die Entscheidung für einen gemeinsamen Neuanfang

Corona hat viel verändert und so sitzen wir inzwischen zu zweit zu Hause und während einer im Büro sitzt, darf der andere die Aussicht am Esszimmertisch im Erker genießen. Auf Dauer ist das nicht optimal. Die Suche nach einer neuen Wohnung lief nun schon viele Monate. Nach einem einschneidenden Erlebnis mit einem 80-jährigen Eigentümer, legten wir die Suche auf Eis, denn dieser Herr hatte mich angeblafft: „So eine Unentschiedenheit hab ich in meinen 80 Jahren noch nicht erlebt“ Ich erdreiste mich die Höhe abzumessen, ob die Schränke reinpassen und dann auch noch das Wohnzimmer zu vermessen – mit Zollstock (wer macht denn so was). Und da ich nun wirklich andere Themen auf dem Tisch hatte, wollte ich mich voll und ganz auf diese konzentrieren. Bis Facebook mir anzeigte, dass eine Bekannte von mir einen Nachmieter sucht. Allerdings in Stuttgart Süd und wir wollten unbedingt in Ost bleiben. Und da war er wieder – der Bauch. Also tat ich, was getan werden musste, und folgte der Stimme. Wir kamen in die Wohnung und waren Schock-verliebt. Die Wohnung ist in Süd? Egal. Im schlimmsten Fall müssen wir 3 Monate doppelt Miete zahlen? Egal. Wir bekommen das hin. Wir wollen diese Wohnung – raus aus meiner alten, rein in eine gemeinsame neue. Klar, hat er meine Wohnung gemocht, aber es war meine. Jetzt haben wir bald unsere.

.. ist allerdings auch wunderschön

Und sonst so?

  • Mit meiner Blutspende Nummer 3 erhielt ich meinen Blutspendeausweis
  • Mein Hausarzt war bei meinem Check-up 35 sehr zufrieden, meine Zahnärztin bei der Kontrolle leider nicht mit meinem Zahnfleisch, weswegen ich eine Zahnfleischbehandlung aufgedrückt bekam
  • Mein Experiment: 42 Tage meditieren mit einem echt coolen Gadget ging vorbei. Dazu an anderer Stelle mehr
  • Und klar, ein Monat ohne Besuch bei Mutti – geht nicht 😉

Rausblick

Der März wird spannend: Klappt alles mit dem Umzug? Geht es mit oder ohne Gründerzuschuss in die Selbstständigkeit? Wie viele Kunden werde ich für meinen ersten Kurs gewinnen können?

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